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Luftfahrzeug-Haftpflichtversicherung

Luftfahrzeug-Haftpflichtversicherung

Nur Fliegen ist schöner, heißt es oft. Ein besonderer Reiz liegt wohl auch in der damit verbundenen Gefahr. Für dieses Risiko muss eine spezielle Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Das Luftverkehrsgesetz schreibt dies vor. Luftfahrzeuge im Sinne des Gesetzes sind auch Flugdrachen und Gleitschirme, die von Motorbooten gezogen werden.

Sogar für die meisten flugfähigen, ferngesteuerten Flugmodelle ist eine spezielle Flugzeughaftpflichtversicherung erforderlich. Es handelt sich dabei nicht um harmloses Spielzeug: Ein außer Kontrolle geratenes Flugzeugmodell kann für unbeteiligte zu einer tödlichen Gefahr werden.

Flugmodelle, unbemannte Ballone und Drachen, die weder von Motoren noch durch Treibsätze angetrieben werden und nicht über 5 Kilogramm schwer sind, unterliegen nicht der Pflichtversicherung. Hier greift dann wieder die private Haftpflichtversicherung.

Folgende Versicherungsarten können unterschieden werden:

Namentliche Luftfahrt-Unfallversicherung

Diese Versicherung erstreckt sich insbesondere auf Unfälle des Versicherten als Luftfahrzeugführer oder Begleiter.

Sitzplatzversicherung sowie obligatorische Passagier-Unfallversicherung (OPUV)

Gemäß § 50 Luftverkehrsgesetz sind Fluggäste von Luftfahrtunternehmen gegen Unfälle versichert. Die aus der obligatorischen Passagierunfallversicherung berechtigten Personen können ihre Ansprüche selbstständig geltend machen.

Spezialversicherungen für Flugzeugpersonal, Fallschirmspringer, Drachenflieger, Segelflieger usw.

Wegen des erhöhten Risikos werden diese Versicherungen in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Luftpool, die eine Rückversicherungsgemeinschaft darstellt, betrieben.

Erwähnt sei noch die Boden-Unfallversicherung für Zuschauer.

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