bild

Produkt-Haftpflichtversicherung

Produkt-Haftpflichtversicherung

Gegenstand ist die verschuldensunabhängige Haftung des Herstellers für Sicherheitsmängel (nicht nur für Gewährleistungsmängel im Rahmen der Herstellergarantie), wenn fehlerhafte Produkte, die dem privaten Gebrauch bzw. Verbrauch dienen, nach dem 1. 1. 1990 in den Verkehr gebracht wurden.

Durch die Verschärfung der gesetzlichen (z. B. Produkthaftungsgesetz) und durch verschiedene Rechtsentscheide bestimmten Haftungsregelungen ist das Risiko der „Produkthaftung“ erheblich gestiegen. Grundsätzlich haften Unternehmen für verschuldete Schäden unbegrenzt. Zu einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung ist es deshalb meist ratsam eine erweiterte Produkthaftpflichtversicherung abzuschließen. Dies empfiehlt sich, da Personen- oder Sachschäden, die durch ein Produkt verursacht werden zwar über die Betriebshaftpflichtversicherung versichert sind, Vermögensschäden jedoch meistens nicht oder nur in Form eines Basisschutzes erfasst sind. Über eine Produkthaftpflichtversicherung werden eventuelle Vermögensschäden, die durch fehlerhafte Produkte entstehen, bis zu der Höhe der vereinbarten Versicherungssumme abgedeckt. Als erweiterte Form der normalen Haftpflichtversicherung bietet sich die Produkthaftpflichtversicherung insbesondere für Hersteller und Zwischen- (Quasi-)hersteller von Roh- oder Zwischenprodukten aber auch für Importeure an. Sie deckt die so genannten Kostenschäden von Dritten ab.

Unter die Produkthaftpflichtversicherung fallen Schäden, die bspw. durch

  • mangelhafte Produkte,
  • fehlende zugesicherte Eigenschaften,
  • ddie Erstellung mangelhafter Erzeugnisse durch fehlerbehaftete Maschinen,
  • die Verarbeitung und Weiterverarbeitung,
  • Leistungen, die nach der Lieferung, Ausführung oder dem Abschluss der Leistungen einem Dritten entstehen.

nach oben